Filmpremiere zieht große Kreise

Es war eine Premiere die Kreise zog. Gar Interessierte aus Schwerin, Hamburg und Schleswig-Holstein reisten an, um die Filmdokumentation „Grenzland in Flammen – Die Ardennenoffensive“ erstmalig in Niedersachsen zu erleben. Die Reservistenkameradschaft Vechta hatte zu einem Filmabend eingeladen und durfte sich über ein ausverkauftes Haus freuen. Auch die beiden Filmemacher Manfred Klein und Robert Fuchs hatten einen weiten Weg hinter sich, um ihren Dokumentationsfilm persönlich vorzuführen. Aus dem rheinland-pfälzischen Bleialf bei Bitburg waren die beiden Hobbyhistoriker eigens nach Vechta gekommen. Bislang war der Film nur in „der Region des Geschehens“ sprich im deutsch-belgisch-luxemburgischen Grenzgebiet gezeigt worden. Doch auch im Nordwesten war die Begeisterung der Zuschauer groß für das neue Gesamtwerk über die Ardennenoffensive, das die Geschehnisse der letzten deutschen Großoffensive im Dezember 1944 von der Planung bis zum Beginn der Kampfhandlungen ausführlich und detailreich beleuchtet. Mit neuen Computersimulationen und Zeitzeugenberichten gelingt es den Regisseuren, den Verlauf der Gefechte anschaulich darzustellen. Zurzeit arbeiten Klein und Fuchs an einer Fortsetzung der Dokumentation, die sich mit dem weiteren Verlauf der Operation „Wacht am Rhein“, so die offizielle Bezeichnung, bis zu ihrem Scheitern im Januar 1945 auseinander- setzen wird. Der Reservistenkameradschaft Vechta signalisierten die Filmemacher bereits, dass sie gerne wieder auch in Vechta den zweiten Teil ihrer Dokumentation präsentieren wollen. 



Fotos/Text: Gerdes/Esser, RK Vechta

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